Dinglingerhaus und Beutlersches Haus erstrahlen in neuem Glanz

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Dinglingerhaus und Beutlersches Haus erstrahlen in neuem Glanz

Dinglingerhaus und Beutlersches Haus erstrahlen in neuem Glanz und bald fertig ist das Triersche Haus Zwischen1711 und 1716 wurde das Dinglingerhaus, welches auch das Juwel von Jüdenhof genannt wird, von Zwinger- Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann erschaffen. Die Wiederherstellung der barocken Schmuckelemente, war für uns eine besondere Aufgabe, galt es doch die zum Teil schwierigen Licht- und Schatteneffekte aus den wenigen verwendbaren historischen Fotos herauszuarbeiten, wobei uns unsere Erfahrung mit der Formensprache Pöppelmanns von der Rampischen Strasse 33 eine Hilfe war.

Das so genannte Beutlersche Haus ist auf den Baumeister George Haase zurückzuführen, die dreiachsige reich geschmückte Fassade stellt einen Höhepunkt seines damaligen Schaffens am Dresdener Neumarkt dar. Seine Formensprache zeigt Nähe zum böhmischen Barock.  Als Stuckateurbetrieb erwartete uns ein umfangreiches Spektrum an Rekonstruktionsarbeiten.
Nach umfangreichen Recherchearbeiten in Fotoarchiven wurden von uns folgende Arbeiten durchgeführt.

– Modellentwicklung, Abformung, Guß und Montage der Schmuckelemente am Dinglingerhaus, sowie am Beutlerschen Haus
– Modellentwicklung für die Sandsteinschmuckelemente am Erker Triersches Haus
– Modellentwicklung für die Fensterkreuze am Erker Triersches Haus
– Stuckprofile im Erdgeschossbereich zum Teil vor Ort gezogen, bzw. in der Werkstat und dann montiert

Die Erarbeitung der Modelle für die Sandsteinplatten am Trierschen Haus war besonders bei der Platte mit der Inschrift
knifflich, diese galt es zu entziffern, was uns in Zusammenarbeit mit den Denkmalpflegern Herrn Dr. Berger, Dr.
Hertzig und Prof. Dr. Magirius , sowie der Bearbeitung des Fotos schließlich gelang.
Die Inschrift könnte aktueller nicht sein und steht sicher in Zusammenhang mit der Geschichte des Hauses, die sich
ebenfalls noch nicht vollends erschließt. Der mittig dargestellte Reichsapfel symbolisiert das „Heilige Römische Reich“, in Zusammenhang mit der Inschrift
„Solatio Peregrinitati“, ist das heilige römische Reich , Trost- und Schutzspender für die Nichtbürger.

Einblicke in das Bauprojekt:


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